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Donnerstag, 27. Dezember 2007

iPod touch - Ein Erfahrungsbericht nach zwei Tagen


iPod touch - Bild: Eigentum von Apple Inc. Weihnachten ist vorbei und in die Riege technischen Spielzeuges in diesem Haushalt reiht sich ein iPod touch ein. Während das Gerät meine Erwartungen erfüllt bzw. übertrifft, bin ich von iTunes weniger begeistert.
  • Das Gerät ist gut und intuitiv zu bedienen - mal abgesehen vom Zoomen und der Rechtschreibhilfe. Zoomen tut man, indem man zwei Finger gleichzeitig auf das Display setzt und auseinander bzw. aufeinander zu bewegt. Wer soll bitte auf sowas kommen? Und die Rechtschreibhilfe geht leider immer davon aus, dass ihr Wort besser ist als das eingetippte. Man muss also vor dem Betätigen der Leertaste das vorgeschlagene Wort mit Hilfe des winzig kleinen "×"s daneben wegdrücken. Sehr nervig.
  • Die Akkulaufzeit liegt nach meinen ersten Tests in etwa bei dem, was Apple auch offiziell nennt - 5 Stunden Video- bzw. 22 Stunden Musikspielzeit.
  • Das Display ist scharf, kontrastreich, macht gute Farben und kann auch schnelle Bewegungen ohne Schatten anzeigen.
  • Der Touchscreen hat eine beeindruckende Präzision und Reaktionszeit - nicht zu vergleichen mit den Steinzeit Touchscreens, die man aus Kaufhäusern oder von PDAs kennt.
  • Die WLAN Implementierung ist technisch sehr gut. Ich habe den subjektiven Eindruck, daß der Empfang besser ist, als der meiner Linksys PCI WLAN Karte mit Antenne. Es gibt nur ein Manko: Mein WPA Key ist sehr lang und kompliziert. Ich habe diesen - bei aller Präzision des Touchscreens - mindestens zehn Mal über die Onscreentastatur eingeben müssen, bevor er wirklich richtig war. Man sieht beim Eingeben leider nicht was man getippt hat und muß daher im (Fast)blindflug arbeiten. Hier wäre eine Option in iTunes angebracht, mit der man den WPA Key vom Computer in den iPod übertragen kann.
  • Die Audioqualität kann ich nur mit meinem PC (X-Fi Music) und vor allem meinem bislang als MP3 Player missbrauchten Handy vergleichen. Der iPod siedelt sich eindeutig in der Nähe des PC an. Bereits kurz nach dem Kauf des 6233 war mir aufgefallen, daß die Klangqualität bei weitem nicht an die meines alten MP3 Players heranreicht, aber halt erstmal reichen mußte.
  • Als generellen Nachteil muß man wohl eindeutig erwähnen, daß das Gerät Videos nur in den Formaten MPEG4 und H.264 abspielt. Man muß also nahezu jedes Video konvertieren, bevor man es mit auf Reisen nehmen kann. Bei meinem Prozessor - ein Celeron mit 2,4 GHz - dauert der Prozess ca. 6× so lang, wie die eigentliche Spielzeit.
Ansonsten kann ich nur folgendes Video empfehlen - es ersetzt nebenbei auch das (nicht vorhandene) Handbuch: iPod touch - Guided Tour

Kommen wir zu iTunes: Ich hatte das Programm vor einigen Jahren schon mal ausprobiert und ich muß sagen, es ist im Vergleich zu früher kaum bedienbarer geworden. Es sind natürlich einige Optionen dazu gekommen, um die Features der neueren iPods nutzen zu können, eine Überarbeitung des UI hat Apple der Software aber leider nicht gegönnt. So müssen sich die iPod Besitzer dieser Welt weiterhin entweder mit der unterirdisch schlechten Benutzerführung von iTunes rumschlagen oder Fremdprogramme nutzen, die beim nächsten Firmwareupdate Ihres iPod nicht mehr funktionieren könnten. Aber auch bei den neueren Funktionen scheint iTunes noch ein wenig Baustelle zu sein.
Neuere iPods mit Farbdisplay stellen beim Abspielen von Musik bekanntermaßen das passende CD Cover dar. Bis vor kurzem (?) wurde dieses Bild wohl aus der Musikdatei resp. deren ID3 Tag geladen. Da das gewisse Performanceeinbußen mit sich brachte, hat sich Apple anscheinend entschieden, die Bilder separat in einem Ordner abzulegen. Das kommt mir sehr entgegen, denn ich mag es nicht, wenn meine MP3s umgeschrieben werden. Leider werden nur die Cover in separaten Dateien abgelegt, die automatisch im iTunes Store gefunden und von dort geladen wurden. Fügt man nachträglich ein Bild an ein Album an, wird dieses in jeder (!) MP3 Datei abgespeichert. Es gibt keine Option mit der man iTunes zu einem anderen Verhalten animieren könnte. Was ich bislang finden konnte, ist eine API, die ein gestartetes iTunes bereitstellt, mit der man einige Dinge fernsteuern steuern kann. Es gibt einen Haufen Programme dafür - leider scheinen meine Anforderungen aber etwas zu exotisch zu sein. Alles was ich bislang finden konnte, ändert ebenfalls in den MP3 Dateien rum. (Wer eine Idee hat, kann sich gerne an mich wenden.)
Fazit: Ich kann mir nicht vorstellen, daß irgendjemand - außer den ganzen verblendeten Appleanhängern - iTunes freiwillig als Musikplayer nutzt. Ansonsten werden die Funktionen, die man zur Synchronisation mit seinem iPod braucht, ganz gut in einem Video auf ifun.de erklärt.
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