menü

status

online seit 2173 tagen
letztes update am
14. November, 13:09

kalender

April 2006
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 
 
 
 1 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
10
12
13
15
16
17
18
19
20
22
24
25
27
28
29
30
 

aktuelles

weiter so!
asco - 14.11. 13:09
Nach langer Zeit ...
nighthawk - 04.10. 23:09
Lösungen vom draufgucken
nighthawk - 27.02. 22:30
Mal 'was neues
nighthawk - 26.01. 22:29
Ganz Münster auf dem Aasee
nighthawk - 11.01. 20:17

historisches

suche

 

buttonmania

xml version of this page

paRSS - Feews! for the rest of us

SORUA enabled

MS Blogging - Blogs aus Münster

Tom's Gutscheine

startseite > einträge > Psychologie des Aufschiebens: Morgen. Versprochen!

Freitag, 14. April 2006

Psychologie des Aufschiebens: Morgen. Versprochen!

ich muss erschreckend feststellen: dieser artikel ist wahr. ich denke, ich bin so ein mensch.. nicht die schlimmste sorte, aber in gewisser weise trifft das alles zu, was da steht.
beispiel eins.. ich will seit 2 monaten diese webseite auf einen anderen server umziehen.. eigentlich habe ich schon das meisste vorbereitet.. insgesamt noch hoechstens ein bis zwei stunden arbeit.. und ich denke mir staendig.. "naechstes wochende".. "naechstes wochenende".. "vor dem urlaub".. "an ostern".. "naechstes wochenende".. usw. getan habe ich an den vorgenommenen tagen aber jedes mal, richtig geraten, nichts.
beispiel zwei.. ich schiebe auf der arbeit ein etwas umfangreicheres projekt seit mindestens einem halben jahr vor mir her.. tue immer mal wieder hier nen halben tag was dran, dort nen halben tag was dran, aber prinzipiell ist seit drei monaten stillstand. beguenstigt wird das auch durch meine arbeitssituation.. es gibt fast jeden tag irgendwelche notfaelle die "schnell, eben, zwischendurch" gemacht werden muessen.. und in ruhe konzentrieren kann man sich dort auch nicht (grossraumbuero). aber zumindestens fuer den letzten umstand ist besserung in sicht und das projekt hat auch mal wieder einen neuen endtermin bekommen, der diesmal etwas finaler (und realistischer) aussieht, als die letzten male.
ich werde wohl die (intuitiv) begonnene selbsttherapie weitertreiben.. vielleicht werde ich die aufschieberitis ja irgendwann los.

kommentare

den artikel vom spiegel kenne ich zwar nicht, dafür kenne ich aber ihre derzeitige situation sehr gut. das habe ich schon mehrfach durch und momentan befinde ich mich auch gerade wieder in einer solchen: umziehen auf einen leistungsfähigeren server ist einerseits vorgesehen, andererseits weiß ich aus erfahrung, dass es nicht so einfach geht wie ich es mir vorstelle. meine typischen floskeln sind: "never change a running system", "wer weiss was wackelt", "der teufel steckt im detail" usw.usw.
an der arbeit genau so wie von ihnen beschrieben: solange es genügend "sofort-fälle" gibt, steht die projektrealisierung in weiter ferne und der nächste termin verstreicht erneut. ich versuche die probleme mit gelassenheit und selbstverordnetem optimismus zu umgehen und bin bereit dafür einen anschiss in kauf zu nehmen. früher habe ich mir in solchen fällen noch "meilensteine und kleine schritte" oder andere techniken verordnet....
asco - 18. April, 22:36

backlinks


um missbrauch zu vermeiden werden die backlinks mit einem clientseitig laufenden javascript dargestellt. falls javascript abgeschaltet ist sieht man diesen text.