Linux mit Gemeinsinn
Das Faszinierende an Ubuntu ist die geschickte Kombination aus Debian GNU/Linux mit selbst entwickelten Features. Die Stärken von Debian - Stabilität, Community-Support und eine Riesenmenge einfach installierbarer Software - bleiben erhalten, die Debian-Schwächen - Releases mit schon bei Erscheinen veralteter Software, umständliche Installation und Konfiguration sowie die schlechte Vorkonfiguration speziell für den Desktop-Einsatz - werden hingegen beseitigt.auf einem neulich angeschafften lenovo (ibm) laptop sollte linux installiert werden.. die spontane wahl fiel auf das derzeit beliebteste desktop-linux: ubuntu. als der laptop dann aber da war las ich in der c't, dass suse enterprise linux irgendwas dingsbums speziell auf diese modellreihe optimiert ist.. leider konnte ich auf die schnelle keine installations-cds finden (es ist ja legal sich diese cds herunterzuladen, man muss sie nur finden.. suse/novell selber bietet sie nich an), also wurde dann doch ubuntu installiert.
ich bereue es nicht. die installation ging aeusserst flott (ich hab zwar nicht auf die uhr geguckt, wuerde aber rund 20 minuten schaetzen) und problemlos (die windowspartition konnte einfach mit hausmitteln resized werden). das system funktioniert out-of-the-box sehr gut. selbst laptopspezifische dinge wie das runterfahren bei niedrigem akkustand und standby bei klappe zu funktionieren ohne weitere konfiguration. den grafikkartentreiber musste ich allerdings dann doch von hand installieren, da der nicht opensource ist.. aber selbst das ging per paketmanager.
alles in allem nur zu empfehlen.. und deren philosophie gefaellt mir auch.
geschrieben am 29. November, 22:17 in geeky · 849x gelesen
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